Die Deutsche Gesellschaft für Phlebologie unterstützt finanziell wissenschaftliche Forschungsvorhaben innerhalb der von ihr formulierten Defizite in der Phlebologie.

Die maximale Fördersumme beläuft sich auf 20.000 Euro pro Förderprojekt.

 

Die Ausschreibungsrichtlinien sind zu beachten, die Antragsunterlagen sind einzureichen bei:

Prof. Dr. med. Michael Jünger
Ernst-Moritz-Arndt Universität – Hautklinik
Fleischmannstr. 42-44
17487 Greifswald

Tel.: +49-3834- 866770
Fax: +49-3834- 866772
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Über eine finanzielle Unterstützung des Forschungsvorhabens entscheiden der Vorstand und der Beirat der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie, nachdem die Forschungsförderungskommission der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie dem Vorstand und Beirat die Forschungsarbeit als forschungswürdig vorgeschlagen hat.

Mitglieder der Forschungskommission

 

Ausschreibungsrichtlinien Forschungsförderung Deutsche Gesellschaft für Phlebologie

Bewerber müssen nachstehende Unterlagen siebenfach in deutscher und englischer Sprache einreichen (die Einreichung in englischer Sprache ist möglich)

  1. Formeller Antrag nach den Richtlinien der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG
  2. Einen genauen Arbeits- und Zeitplan mit den Zielen des Forschungsprojektes. Das Forschungsprojekt muss so konzipiert sein, dass es innerhalb von 1 bis 2 Jahren nach Abnahme der Fördermittel abgeschlossen werden kann
  3. Aufstellung der anfallenden Kosten für das Forschungsprojekt in vorhersehbarem Rahmen und Information über Förderung aus anderen Mitteln. In der Kostenaufstellung müssen Sach- und Personalkosten getrennt aufgeführt werden
  4. Eine Bescheinigung des Leiters der Klinik oder des Instituts, aus der hervorgeht, dass das vom Bewerber geplante Forschungsprojekt innerhalb der nächsten 2 Jahre an der betreffenden Klinik oder dem Institut durchgeführt und abgeschlossen werden kann
  5. Die Ergebnisse der Arbeit müssen auf der nächsten Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie nach Abschluss der Forschungsarbeit vorgetragen sowie der Zeitschrift Phlebologie zur Veröffentlichung eingereicht werden
  6. Während der Laufzeit des geförderten Projektes muss die Arbeitsgruppe jährlich einen schriftlichen Bericht über den Fortgang der Forschungsaktivitäten an die Deutsche Gesellschaft für Phlebologie erstatten
  7. Veröffentlichungen, die aus dem geförderten Projekt hervorgehen, müssen mit dem Zusatz "gefördert durch die Deutsche Gesellschaft für Phlebologie" gekennzeichnet sein
  8. Sachmittel bleiben Eigentum der DGP, Personalmittel werden nach Fortschritt der Studie ausgezahlt.
  9. Maximal einseitige Zusammenfassung des Forschungsförderungsantrages hinsichtlich Ziel, Ablauf und Kosten in 20-facher Ausführung
  10. Eine Bescheinigung der Ethikkommission zur Unbedenklichkeit der Durchführung des Forschungsprojektes ist dem Antrag beizulegen, soweit dies nach der Art des Forschungsvorhabens erforderlich ist.

Forschungsdefizite innerhalb der Phlebologie

  1. Molekularbiologische Untersuchungen zur Genese phlebologischer Krankheitsbilder (Varikose, CVI bis Ulcus cruris)
  2. Genetik der Venenerkrankungen
  3. Langzeitergebnisse phlebologischer Therapiemaßnahmen
  4. Randomisierte kontrollierte Studien (rCT) zu dem Thema Kompressionstherapie
  5. Ödemreduzierende Wirkung und Prognoseverbesserungen der intermittierenden pneumatischen Kompression bei Lymphödem und Lipödem ( und Phlebödem)
  6. Wie wirksam ist die Lasertherapie, die Radiowellentherapie oder die Schaumverödung bei der Therapie der Varikosis (Langzeitergebnisse) ?
  7. Bewertung und Stellungnahme zu differenzierten vaskulär-chirurgischen Eingriffen: Venöse Bypass-Operation / Klappenersatz / Lymphgefäßersatz / Lymphgefäßtransplantion
  8. Das Krosserezidiv
  9. Thrombophile Diathesen
  10. Muskelvenenthrombose - Epidemiologie, Diagnostik, Therapie
  11. Venenerkrankungen und Beruf - Rehabilitation - Begutachtung
  12. Welche Folgerungen ergeben sich aus der Bonner-Venenstudie im Vergleich zu vorangegangenen Studien (Thüringer- und Münchner-Venenstudie): Aktuelle epidemiologische Daten - sozioökonomische und sozialmedizinische Aspekte der Venenerkrankungen - langfristige Prognoseverbesserungen durch phlebologische Therapiemaßnahmen
  13. Venenerkrankungen und Sport
  14. Interaktion von Venenerkrankungen mit Arterien- und Lymphgefäßerkrankungen.